Zurück durch Mazedonien und Serbien

Nach einem Zwischenhalt in Larissa, einem
gemütlichen wirbligen Provinzstädtchen in

Thessalien und am Olymp vorbei, besteigen wir frohgemut den Bahnersatzbus in Thessakoniki, der uns an die mazedonische Grenze bringt. Durch Baumwollfelder (für Watte) und Reben gelangen wir an die Grenze. Leider werden 2
Mitreisende ganz genau untersucht, was den Zollübergang sehr in die Länge zieht. Die Mazedonier treten sehr forsch auf und schreien laut herum. Dasselbe dann auch auf dem Grenzbahnhof, wo ein lausiger Zug mit einem launischen Kondukteur zusammengestellt wurde. Wir werden alle in 4
Abteile gepfercht. K
einer weiss warum wie was.
Wir treffen mit einer Familie aus Paris zusammen, die wie wir mit dem Interrail unterwegs sind. In Skopje müssen alle urplötzlich raus, es entsteht eine ziemliche Hektik,  da der Kondukteur die Billette eingesammelt hat und nirgends mehr zu
sehen ist. Alle sausen kopflos umher um am
Schluss in den genaugleichen Zug zu steigen,
es wurden bloss Wagen ausgewechselt. Wir träumten schon vom Schlafwagen und  Schlummertrunk....
Aber nein, mindestens unsere Familie im denselben Abteil und ein Klo zum....
wir wickeln uns ins Leintuch und warten auf Schlaf. Mitten in der Nacht... Zoll Mazedonien und 30 Min. später der von Serbien, die sind gar höflich un betten die kids besser ein. Nur 2 Stunden Verspätung...die Franzosen fahren nach Budapest und wir bleiben 2 Nächte in Belgrad.

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